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Damals als Kind

Erinnert Ihr Euch noch an die Zeit eingebunden in den Schulalltag? Ich gehe in meinen Erinnerungen mit Euch heute zurück in das Jahr 1992. Mit sieben Jahren wurde ich eingeschult. Ich hatte das Glück, dass meine Mutter eine von jenen Müttern war, die sich in meiner Geburtsstadt für eine Montessori-Grundschule stark gemacht hatte. Danke dafür! Die erste und zweite Klasse besuchte ich dort.

Frühförderung in Sachen Fantasie

Meine ersten beiden Schuljahre ohne Notendruck, waren eine sehr spannende Zeit, geprägt von verschiedenen Erfahrungen: experimentellen und den ersten Anfängen autodidaktischen Lernens. Nach dem Motto „Hilf mir, es es selbst zu tun“, erfuhr ich früh Anregung in Sachen selbstständigen Denkens und Arbeitens. Zwischen logischem Denken und kreativem Tun, übte ich mich fantasievoll, um Aufgaben zu bewältigen wie zum Beispiel: die ersten Worte richtig zu schreiben und Rechnungen zu lösen. Als ich zwei Jahrzehnte später wieder die Klassenräume von damals besichtigte, war ich erstaunt. Ich kam mir wie ein Riese in den für Kinder eingerichteten Klassenräumen vor. Erstmals erkannte ich, wie anders meine Wahrnehmung war damals als Kind.

Als hätten Autos auch Gefühle

Wer von Euch deutete auch als Kind in den Anblick von Autos Gesichtsausdrücke hinein? Sprechende Autos (Knight Rider oder Herbie. Ein toller Käfer) waren damals vermutlich unbewusste Inspirationsvorlage. Als irgendwann unsere Familienkutsche schlimm verunfallte, nahm mich das emotional sehr mit. Stehend vor der roten Ampel war uns ein Auto hinten drauf gefahren. Ergebnis: Totalschaden. Mein Lieblingsauto musste verschrottet werden. Ich vergoss Tränen. Dieses erste Auto, an das ich mich so sehr erinnere, war ein rostbrauner Opel Rekord. Unser zweites Fahrzeug, das danach kam, wurde ein auch wunderschöner, blauer Opel Omega Kombi.

Nostalgie pur!

Oft genug war ich aber auch schon damals mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs. Die Straßenbahnen sahen natürlich ganz anders aus als heute, wurden der Benennung „Bimmelbahn“ mehr gerecht.

Wie die Zeit vergeht …
und verflogen ist.

Als sei es gestern gewesen, erinnere ich mich zurück. Ich meine die Zeiten, als das große Trends waren beispielsweise Chupa Chups Lollis, essbare Armbänder aus bunten Zuckerperlen, „Polly Pocket“, „My Little Pony“, Matchbox Autos, Legosteine, Barbies, Super Nintendo, Gameboys, Regenbogenspiralen der 90er, Tamagotchis, Poesie- und Stickeralben, Tattoo Choker, Jojos mit Leerlauf, Fingerskateboards und nicht zu vergessen Manga Serien wie Sailor Moon oder Captain Tsubasa – Die tollen Fußballstars. Oder erinnert Ihr Euch noch an Captain Planet?

Bald 30 Jahre später

Wie geht es weiter?

Unsere Umwelt sieht einem weltweiten Klimawandel entgegen. Captain Planet käme uns nur zu gelegen. Doch da wir wissen, dass dieser bloß der Fantasie einer Comicverfilmung entspringt, sind wir aufgefordert höchstpersönlich mehr zum Beschützer unseres Planeten werden. Fangen wir am besten gleich heute sowohl bei unserem Konsumverhalten als auch dem Umgang mit Müll an. Ich wünsche mir sehr, dass Groß und Klein bei diesen Themen mehr Hand in Hand handeln.

Es geht dabei schließlich um nicht weniger als unsere gemeinsame Gegenwart und Zukunft, die wir entweder positiv in nachhaltiger Form gestalten

– oder auf’s Spiel setzen.

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